Brückenspringer

Schlagzeile:

Nach Sprung von der Seebrücke: 47-Jähriger in Graal-Müritz vermisst: Schwimmer treibt ab

NNN vom 11. August 2011

Nach einem Sprung in die Ostsee vor Graal-Müritz am Mittwoch gibt es noch keine Spur von einem Mann aus Bayreuth.

Graal-Müritz | Nach einem Sprung in die Ostsee vor Graal-Müritz am Mittwochnachmittag gibt es noch keine Spur von einem Mann aus Bayreuth. Die Suche nach dem vermissten 47-Jährigen sei in der Nacht wegen widriger Witterung abgebrochen worden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei gestern. Bei Wind und Regen sei die Sicht für die Rettungsmannschaften gleich null gewesen.   

Der Mann war zum Baden von der Seebrücke ins Wasser gesprungen und wollte zum Strand schwimmen. Er kam Polizeiangaben zufolge noch einmal kurz hoch. Auf Grund des Windes mit Böen der Stärke 8 sowie der ablandigen Strömung sei er dann aber sofort nach Osten aufs offene Meer abgetrieben worden.

Dieser Text aus der NNN vom 11.Aug.2011, veröffentlicht auf svz.de, spricht für sich.

Die Strömungsverhältnisse an der Seebrücke, insbesondere am Brückenkopf sind unberechenbar und können sich witterungsbedingt stündlich ändern. Selbst bei ruhigem Wasser und leichtem Wind kann das Springen oder ein Sturz von der Brücke gefährlich werden.

Der Kontakt mit den Brückenpfeilern oder den Leitern an den Anlegern für die Bäderschiffe kann Verletzungen wie Prellungen, Kopfverletzungen und Schnittwunden durch den Bewuchs verursachen.

Der Bereich unter der Brücke ist vom Rettungsturm schlecht einsehbar, so dass Hilfe möglicherweise zu spät oder gar nicht kommt. Der schwimmerische Einsatz ist auch für unsere Rettungsschwimmer in diesem Bereich besonders gefährlich, auch wenn wir den Sprung von der Brücke regelmäßig üben. Doch auch wir müssen mit den Besonderheiten an der Brücke fertig werden.

Deshalb unser Appell:

Vermeiden Sie Sprünge oder Stürze von der Seebrücke und achten Sie insbesondere auf Ihre Kinder!