Die Gefahr an den Buhnen

Buhnen sind wasserbauliche Anlagen, die dem Küstenschutz dienen. Sie dürfen nicht betreten werden.

Trotzdem laufen die Leute auf ihnen entlang, sie werden als Sprungbrett benutzt, viele haben sogar ihre Kinder dabei.

Die Gefahr im Bereich der Buhnen wird oftmals unterschätzt. Man sollte nie im Bereich von Buhnen (Pfahl-Reihen) oder Seebrücken baden. Dort herrschen Strömungsverhältnisse, die unberechenbar sind. 

Die Pfähle können unterspült sein. Treten Kinder oder Unerfahrene in diese unterspülten Bereiche, können sie ganz schnell den Halt verlieren und in Panik geraten.

Ostseezeitung vom 14.08.2014

Durch die Wellen und den Brandungssog werden die Verunglückten an die Pfähle gepresst - die Folge können schwere Schnitt- und Schürfwunden durch den Bewuchs an den Pfählen oder abgesplittertes Holz sein.

Der Pressebericht macht die Gefahren deutlich ...

Auch das Balancieren auf den Buhnenköpfen ist gefährlich. Die Pfähle sind glitschig, wer abrutscht, kann sich neben den oben genannten Verletzungen lebensgefährliche Beckenverletzungen und Knochenbrüche an den Extremitäten zuziehen.

Und nicht zuletzt: Einsätze an den Buhnen sind auch für unsere Rettungsschwimmer heikel und personalaufwändig.

Einsätze erfolgen in der Regel mit Sicherheitsleine, es sind immer mehrere Retter beteiligt, die teilweise von anderen Strandabschnitten abgezogen werden müssen ...

Vermeiden Sie deshalb das Baden und Schwimmen im Bereich der Buhnen. Lassen Sie insbesondere Ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt am Strand spielen!

Sehen Sie auch diese Amtliche Bekanntmachung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt zum Thema Buhnen.