Vergiftung durch Petermänchen

Das sogenannte Petermännchen ist ein Fisch, der am Grund auf seine Beute lauert. Es hat an den Kiemen und am Ansatz der Rückenflosse Stachel, die mit Giftdrüsen versehen sind. Wenn sich das Tier bedroht fühlt, sondert es ein Gift ab, das zwar nicht lebensgefährlich ist, aber über einen langen Zeitraum heftige Schmerzen verursachen kann.

Das Petermännchen ist meist im Sandboden vergraben, nur die Augen sind zu sehen. Verletzungen treten in der Regel auf, wenn man aus Versehen darauf tritt.

Der Lebensraum ist unter anderem die Nordsee und die westliche Ostsee, das Petermännchen tritt aber vergleichsweise selten auf.