Stich durch Petermännchen

Ursache der Vergiftung ist ein Sekret aus dem Stachel am Ansatz der Rückenflosse und der Kiemendeckel.

Das Petermännchen greift nicht an, die Verletzungen entstehen, wenn man aus Versehen darauf tritt. Das Gift ist nicht lebensgefährlich, allergische Reaktionen treten nur sehr selten auf. Allerdings spürt man fast unmittelbar nach dem Stich starke Schmerzen, die auch längere Zeit (bis zu drei Wochen) anhalten können.

Da es sich bei dem Gift des Petermännchens überwiegend um ein hitzeempfindliches Eiweiß handelt, sollte die Einstichstelle möglichst schnell erwärmt werden. Bewährt hat sich dabei die "Temperatur-Schock-Methode". Dazu wird die betroffene Hautstelle zum Beispiel mithilfe eines Föns für einige Minuten erwärmt, möglichst ohne dabei eine Verbrennung zu verursachen. Direkt im Anschluss kühlt man die Haut mit einem Eisbeutel oder Coolpack. Die meisten Patienten sind schon nach wenigen Minuten beschwerdefrei.

Sollten Sie sich an unserem Strand verletzen, informieren Sie uns bitte schnellstmöglich. Wir haben alle notwendigen Hilfsmittel auf dem Turm verfügbar.