Die DLRG Graal-Müritz e.V.


Hauptinitiator für den Aufbau der Wasserrettung in Graal-Müritz ist Heinrich Teichert, der 1957 die Wasserrettung ins Leben rief, über die schwere verwirrende Zeit der Wende am Leben erhielt und 1991 in Zusammenarbeit mit der DLRG den Grundstein für die heutige DLRG-Ortsgruppe gelegt hat.

2008 zog sich Heinrich Teichert aus dem aktiven Wasserrettungsdienst zurück. Heute übernimmt der Vorstand, namentlich benannt durch André Rieckhoff und stellvertretend durch Steffen Otto, die Funktion der Abschnittsleitung im Zentralen Wasserrettungsdienst Küste (ZWRD-K) des DLRG-Bundesverbandes in Graal-Müritz. Sie koordinieren die Zusammenarbeit zwischen der DLRG Bundesorganisation, der DLRG-Ortsgruppe, der Gemeinde Graal-Müritz und der Tourismus - und Kur GmbH Graal-Müritz.

Es gibt viele DLRG-Mitglieder, die bereit sind, sich in den Sommermonaten aktiv am Wachdienst zu beteiligen. Sie kommen über den ZWRD-K (Zentraler Wasserrettungsdienst - Küste) aus allen Teilen der Bundesrepublik. Auch Mitglieder unserer Ortsgruppe sind aktiv im Wasserrettungsdienst tätig. Damit wird die Sicherheit des Badebetriebes im Ostseebad Graal-Müritz auf sechs Kilometern attraktivem Sandstrand sichergestellt.

Und so sieht ein typischer Wachtag bei der DLRG in Graal-Müritz aus:

Um 08:30 Uhr treffen sich die dreizehn DLRG-Rettungsschwimmer auf der Hauptwache an der Seebrücke. Hier erfolgt die Besprechung und Einteilung der Retter auf die Türme 1 (Strand Ost) und Turm 9 (Zeltplatz). Am Strand unmittelbar an der Hauptwache wird das Boot ins Wasser gelassen. Hiermit können die Rettungsschwimmer schnell ermüdete oder abgetriebene Schwimmer, verunfallte Personen und in Not geratene Wassersportler retten. Die gut ausgebildeten Bootsbesatzungen kennen das Revier genauestens und haben schon viele Einsätze miterlebt.

Zu Lande steht den Rettern der DLRG außerdem ein geländegängiges Allrad-Kleinfahrzeug zur Verfügung, um zügig Rettungskräfte an den Einsatzort bringen zu können. DLRG-Strandstreifen mit Erste-Hilfe- und z.T mit Sanitäter-Ausbildung begehen mehrmals am Tag den gesamten Strandabschnitt und sind Ansprechpartner für alle Bade- und Kurgäste.

Die Rettungsschwimmer machen schichtweise Mittagspause, damit die Sicherheit der Badegäste immer sichergestellt ist. Die Pflege der Ausrüstung ist ebenfalls regelmäßiger Bestandteil des Tagesablaufs. Die dem korrosiven Seeklima ausgesetzten Boote, Bojen, Fahrzeuge und Rettungsmittel müssen ständig auf ihre Einsatzfähigkeit überprüft und ggf. ausgebessert werden.

In der Regel wird um 18:00 Uhr der Dienst beendet, aber in der Hauptsaison bei starkem Badebetrieb verlängern die DLRG-Retter je nach Bedarf auch mal bis zu zwei Stunden.